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Landkreis Meißen
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24.04.2017 - Die Musik ist bestellt

Politik trifft Kunst und dabei geht es auch um Geld. Zur Erinnerung: Seit dem 1. August 2012 ist der Kulturraum Meißen – Sächsische Schweiz – Ostergebirge Gesellschafter der Elbland Philharmonie Sachsen GmbH.

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Vorausgegangen war eine Fusion mit dem Orchester der Landesbühnen Sachsen. 44 Musikerinnen und Musiker wechselten damals von Radebeul nach Riesa. Aber nur für die Probenarbeit, denn mit dem Zusammenschluss hatte auch die Spielstätte Radebeul eine sichere Zukunft. Seither gehen Bühne und Orchester musikalisch einen gemeinsamen Weg – sehr kreativ und sehr erfolgreich. Doch dieses Konstrukt brauchte auch eine wirtschaftliche wie juristische Grundlage genannt „Vertrag über Orchesterleistungen“ – zunächst geplant für sechs Jahre, die am 31. Dezember 2016 endeten. Heute, 11 Uhr, wurde der neue Vertrag zur Fortsetzung der Zusammenarbeit von Landrat Arndt Steinbach (2.v.r.) in seiner Funktion als Vorsitzender des Kulturraumes sowie den Geschäftsführern der Elbland Philharmonie Carola Gotthardt (2.v.l.) und der Landesbühnen Manuel Schöbel (r.) unterzeichnet. Der entscheidende Part dabei ist die Finanzierung der Orchesterleistungen, die bisher über einen Haustarifvertrag für 72 fest angestellte Orchestermitglieder abgerechnet wurden. Daran wird sich auch künftig nichts ändern. Aber der Freistaat und die kommunalen Partner erhöhen ab der Spielzeit 2018/19 die finanziellen Zuwendungen um jährlich zusätzlich 850.000 Euro und ab der Spielzeit 2022/23 bis zunächst 2025/2026 um weitere 680.000 Euro pro Jahr. Landrat Arndt Steinbach zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis auch der Verhandlungen auf Ebene des Freistaates: „Natürlich hätte ich mir im Interesse der Orchestermusiker noch mehr Nähe zu einer tariflichen Vergütung gewünscht. Doch die Gespräche waren schwierig und Sachsens reiche Kulturlandschaft fordert Kompromisse. Mein Dank richtet sich vor allem an die Vertragspartner sowie die Orchestermusiker, die mit großem künstlerischen Engagement und einem hohen organisatorischen Aufwand so erfolgreich sind.“


Text/Foto: Elbland Philharmonie/ Kerstin Thöns

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