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Landkreis Meißen
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Wolfsmanagement im Landkreis Meißen

Seit 2011 wird der Landkreis Meißen insgesamt dem Sächsischen Wolfsgebiet zugeordnet, da sich in damals das erste Wolfsrudel in den Grenzen des Kreises etabliert hatte. Es war das Königsbrücker Rudel, das einen erheblichen Flächenanteil seines Reviers in den östlichen Flächen des Kreises erobert hatte und für Aufsehen durch Schäden an Nutztieren gesorgt hatte.

2015 siedelte sich in der Gohrischheide ein Rudel an und 2016 im Raschütz. Beide Rudel reproduzieren regelmäßig. Die in den benachbarten Kreisen lebenden Rudel im Schraden (Brandenburg), in der Laußnitzer Heide (Lkr Bautzen) und in der Dahlener Heide (Lkr Nordsachsen) suchen ebenfalls regelmäßig die Flächen des Landkreises auf, so dass am Anfang des Jahres 2019 von sechs Wolfsrudel auszugehen ist, die die Flächen des Landkreises frequentieren.

Auch in anderen Gebieten (Moritzburg/Friedewald, Nossener Raum) häufen sich Beobachtungen, für diese Räume fehlen aber Nachweise um einen „Rudel-Status“ festzulegen. Alle Beobachtungen und Hinweise sollten deshalb gemeldet werden.

Die inzwischen neu gefasste Förderkulisse Herdenschutzmaßnahmen (RL NE/2014), siehe Internetseite Förderportal SMUL Sachsen, beinhalten nun eine 100ige Förderung aller Maßnahmen zu Schutz der Nutztiere. Jeder Halter sollte deshalb kritisch die eigenen Schutzmaßnahmen bewerten und ggf. umgehend für eine Nachrüstung der Weide- und Herdenschutzmaßnahmen sorgen.

Seit 01.08.2019 gelten die Sächsische Wolfsmanagementverordnung (SächsWolffMVO) sowie geänderte Zuständigkeiten u.a. im Zusammenhang mit der Begutachtung von Nutztierrissen, der Erfassung von Wolfssichtungen oder Herdenschutzmaßnahmen. Alle wichtigen Informationen finden Sie zusanmmengefasst unter www.wolf.sachsen.de