1. Hauptnavigation
  2. Navigation der aktiven Seite
  3. Inhalt der Seite
Landkreis Meißen
Kontakt | Impressum | Sitemap

Beratungsstelle für Frühe Hilfen

Frühe Hilfen sind ein Unterstützungssystem für Schwangere und Eltern zur Förderung des gesunden Aufwachsens von Kindern.


Aufsuchende Beratung für Familien

Das Beratungsangebot ist für alle werdenden Eltern und Familien mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren offen und findet auf Wunsch auch bei Ihnen zu Hause statt.

 

 

Ansprechpartner:  Frau Locke
Sitz:  Loosestraße 17/19, Haus A, 01662 Meißen
Telefon:  03521 – 725 3241   (Region Meißen)
03521 – 725 3242   (Region Riesa – Großenhain)
E-Mail:  fruehehilfen@kreis-meissen.de           

 

Aufgaben:

  • Information über Leistungsangebote im Landkreis Meißen zur Beratung und Hilfe in Fragen der Schwangerschaft, Geburt und der Entwicklung des Kindes in den ersten Lebensjahren sowie Beratung zu Erziehungsfragen und Elternrolle, bei finanziellen Problemen, bei Fragen zur Gesundheitsförderung, bei sozialer Isolation u.ä.
  • Bei Bedarf Vermittlung von Familienhebammen oder ehrenamtlichen Familienberater/innen zur Unterstützung

Netzwerkkoordination

 

Ansprechpartner:  Herr Klemm
Sitz:  Loosestraße 17/19, Haus A, 01662 Meißen
Telefon:  03521 – 725 3206
E-Mail:  jugendamt@kreis-meissen.de         

 

in Zusammenarbeit mit der Koordinatorin bei der JuCo Soziale Arbeit gGmbH:

 

Ansprechpartnerin:  Frau Donau
Sitz:  Hauptstraße 17, 01640 Coswig
Telefon:  03523 – 774 9466
E-Mail:  willkommen-kinder@juco-coswig.de         

 

 

Zur Internetseite des „Willkommen – Bündnis für Kinder“: www.willkommen-kinder.de

 

Aufgaben:

  • Aufrechterhaltung, Weiterentwicklung und Evaluation des Netzwerkes „Willkommen – Bündnis für Kinder“ Netzwerk für Kindeswohl im Landkreis Meißen
  • Gewinnung neuer Kooperationspartner für die Mitarbeit
  • Erarbeitung eines möglichst frühzeitigen Angebotes an Information, Beratung und passgenauer Hilfen, um werdende Eltern und Familien zu stärken und folglich Entwicklungschancen von Kindern zu verbessern
  • Förderung der verbindlichen, abgestimmten Arbeit des präventiven und intervenierenden Kinderschutzes über Institutionengrenzen hinweg
  • Vernetzung, Unterstützung und Qualifizierung von Fachkräften
  • Fachinformation, Fachberatung und Öffentlichkeitsarbeit im Sinne Frühe Hilfen und präventivem Kinderschutz 
  • Evaluation und Formulierung strukturellen Änderungsbedarfes
  • Netzwerkkoordination im Bereich der Frühen Hilfen unter enger Einbindung von Familienhebammen, Ehrenamtsstrukturen und Fachberatung für Kinderschutz.

Fachberatung für Kinderschutz

„Insoweit erfahrene Fachkraft“

 

Ansprechpartnerin:  n.n.
Sitz:  Loosestraße 17/19, Haus A, 01662 Meißen
Telefon:  03521 – 725 3249
E-Mail:  jugendamt@kreis-meissen.de         

 

Gemäß § 8b Abs. 1 SGB VIII und § 4 Abs. 2 KKG haben Personen, die beruflich in Kontakt mit Kindern und Jugendlichen stehen, bei der Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung Anspruch auf Beratung durch eine „insoweit erfahrene Fachkraft“.

Achtung: Die Fallberatung hat anonymisiert zu erfolgen!

 

1. Aufgaben der Fachkraft für Kinderschutz im anonymisiert vorgestellten Fall:

 

  • Beratung hinsichtlich der Abschätzung des Gefährdungsrisikos für das Kind oder den Jugendlichen
  • Erkundung von Ressourcen, positiven Entwicklungsschritten und Potentialen im Fall
  • Erarbeitung eines Problembewusstseins sowie von Lösungsansätzen hinsichtlich der Sicherung des Kindeswohls
  • Beratung zur Einbeziehung sowie zur Kooperations- und Veränderungsbereitschaft der Sorgeberechtigten
  • Beratung mit dem Ziel der Entwicklung neuer/ nächster  Handlungsschritte, ggf. unter Einschaltung anderer Professionen
  • Abschätzung des Gefährdungsrisikos in Form von Einzel-, Team- oder Leitungsberatung

 

2. Hinweis auf Grenzen des Hilfeangebots der „insoweit erfahrenen Fachkraft“:

 

  • ausschließlich beratende sowie moderierende Aufgaben und keine Weisungsbefugnis
  • keine Melde- und Interventionsinstanz
  • keine Aufnahme von Meldungen akuter Kindeswohlgefährdungen
  • keine Weiterleitung von Daten an den Allgemeinen Sozialen Dienst im Kreisjugendamt
  • keine Übernahme der Verantwortung für den Fall, die Fallverantwortung bleibt bei den jeweiligen Fachkräften vor Ort (die Vorstellung des Falls ist eine Momentaufnahme, da durch die ratsuchenden Fachkräfte stets nur eine Auswahl von Eindrücken und Erlebnissen präsentiert wird)

 

Die Aufsuchende Beratung für Familien und die Netzwerkkoordination werden gefördert vom Sächsischen Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.