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Landkreis Meißen
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Amerikanische Faulbrut - Aktuelle Meldungen

Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut der Bienen

Festellung am 30.05.2017 in der Gemeinde Käbschütztal

Als Sperrbezirk wird das Gebiet im Radius von 1 km um den Ausbruchsbestand in 01665 Käbschütztal festgelegt. Der Sperrbezirk entspricht den im Anhang der Allgemeinverfügung Nr. 11/2017 (siehe rechte Randspalte) gekennzeichneten Gebiet. Er ist auch im Geoportal des Landkreises Meißen veröffentlicht.

Für den Sperrbezirk gilt folgendes:

  1. Alle Besitzer von Bienenvölkern im Sperrgebiet haben die Bienenvölker unter Angabe des Standortes der Bienenstände unverzüglich beim Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Meißen anzuzeigen.
  2. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind unverzüglich auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich zu untersuchen. Diese Untersuchung ist frühestens zwei, spätestens neun Monate nach der Tötung oder Behandlung der an der Seuche erkrankten Bienenvölker des verseuchten Bienenstandes zu wiederholen.
  3. Die Besitzer von Bienenvölkern und Bienenständen oder deren Vertreter sind verpflichtet, zur Durchführung von Untersuchungen die erforderliche Hilfe zu leisten.
  4. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.
  5. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden.
  6. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

Amerikanische Faulbrut

Anzeigepflicht bei Auftreten des Schadbildes

Hinweise:

  • stehengebliebene Brutzellen auf einer ansonsten leeren Brutwabe
  • unregelmäßiges, lückenhaftes Brutnest
  • eingefallene/rissige/löchrige Zelldeckel von Brutzellen
  • dünne Zellwände
  • leimartiger Geruch

Klinische Symptome:

  • Breiige, kaffeebraune fadenziehende Masse in Brutzellen mit noch nicht eingetrocknetem Zellinhalt
  • Fest sitzende Schorfe in ehemaligen Brutzellen im unteren Teil der Zelle, fest mit der Zellwand verbunden

Bei Auftreten des Schadbildes ist unverzüglich des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Meißen zu informieren!


Amerikanische Faulbrut

Vorbeugende Maßnahmen durch den Imker

Bienen Amerikanische Faulbrut Landkreis Meissen

Mit folgenden Maßnahmen kann der einzelne Imker der Infektion mit dem Erreger der Amerikanischen Faulbrut (Paenibacillus larvae) vorbeugen:

  • Zukauf von Völkern nur mit einer amtstierärztlicher Gesundheitsbescheinigung
  • keine Ablegerbildung unter Verwendung (zu) alten Wabenmaterials
  • keine Verwendung alter, nicht gereinigter und nicht desinfizierter (abgeflammter) Beuten und Rähmchen
  • Quarantäne fremder Schwärme
  • kein Verfüttern noch vorhandenen, alten Honigs oder von Honigresten
  • kein Einsatz alter Futterwaben (aus abgestorbenen Völkern oder von fremden Imkern)
  • wirksame Reinigung und Desinfektion von gebraucht gekauften Imkereiwerkzeugen
  • Vorratswaben nur aus geprüften Betrieben zukaufen
  • kein freies Ausfressen abgeschleuderter Waben durch die Bienen
  • Futterhonig nur aus dem eigenen Betrieb verwenden
  • Verhinderung von Räuberei
  • mindestens 30% Wachsbauerneuerung pro Jahr bei jedem Bienenvolk durch Austausch von alten Waben
  • regelmäßig Futterkranzproben über das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) an die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen (LUA) einsenden

 

 


Bürger Info & Warn App (BIWAPP)

Informationen direkt auf das Smartphone

Amerikanische Faulbrut BIWAPP

BIWAPP ist die Bürger Info & Warn-App zur schnellen und verbindlichen Warnung und Information der Bevölkerung. Sie enthält jetzt auch Informationen zum Ausbruch von bestimmten Tierseuchen.

Downloadmöglichkeiten:

BIWAPP für Android in Google Play

BIWAPP für iOS in iTunes